45 Jahre Feuerwehrjugend Anthering

Voller Einsatz am Wassergraben

Der erste Versuch mit der Jugendarbeit wurde bereits 1954 unternommen. Eine Jugendgruppe wurde zusammengestellt und man begann mit der Feuerwehrausbildung. Einige dieser Buben wurden nach Erreichen des Eintrittsalters auch in den aktiven Dienst übernommen, aber damit wahr es mit der Jugendarbeit schon wieder vorbei. Die damals Übernommenen aber blieben der Feuerwehr noch Jahrzehnte treu.

Jungfeuerwehr beim Feuerwehrfest 1954 mit der geweihten neuen Fahne
  1. Reihe vorne v.L.n.R.: Pomwenger Paul, Kaschnitz Johann, Gschaider Hans, Schober Helmut, Schober Walter, Niedermüller Gerhard, Brüderl Fritz, Gschwandtner Horst, Liebenwein Hans;
  2. Reihe hinten v.L.n.R. Schober Willi, Gschaider Robert, Jell Franz, Hochegger Walter, Pagitsch Maria (Kaschnitz) Schnugg Rosi (Lebesmühlbacher)

Es sollte fast 20 Jahre dauern, bis 1974 die nächste Jugendgruppe zusammengerufen wurde.
OBI Standl war die treibende Kraft, mit der Jugendarbeit wieder zu beginnen. Aus dieser Gruppe wurden 3 Jahre später 7 Probefeuerwehrmänner angelobt.

Folgende Jugendbetreuer waren seither tätig:

1974 – 1977         Heinrich Lebesmühlbacher
1978 – 1989         Vinzenz Schmid
1989 – 1990         Josef Döllerer
1990                     Hubert Fink
1991 – 1997         Karl Langwieder
1998 – 2003         Gerald Höcketstaller
2004 – 2008         Andreas Pirner
2009 – 2017         Nicole Göbbel
2018 – 2019         Claudia Leuthner
2019 – heute         Peter Surrer

In der Arbeitsgruppe Feuerwehrjugend im Landesfeuerwehrverband waren tätig:
1981 – 1990         Vinzenz Schmid, Sachbearbeiter FJ Lagerorganisation
1987 – 2003         Heinrich Lebesmühlbacher, Sachbearbeiter FJ im Landesfeuerwehrkommando
1995 – 1996         Karl Langwieder, Bezirkssachbearbeiter FJ Flachgau

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Salzburger Landesfeuerwehrverbandes, Landeslager, Landesjugendbewerb, Landesschimeisterschaft und Wissenstest ist seit jeher ein Fixpunkt in der Jugendarbeit für die Antheringer Feuerwehrjugend.

Friedenslicht 1998 wird im Landesfeuerwehrverband Salzburg abgeholt.
1. Reihe: Markus Schörghofer, LBD Anton Brandauer, Christoph Landrichtinger, Josef Kühleitner, Karl Lebesmühlbacher, Matthias Grössinger
2. Reihe: Gerhard Leberer, Herbert Leypold, Markus Bauernhansl

                                                                                                                     

Eine großartige Veranstaltung wurde 1984 das 2. Landesjugendlager und der 5. Landesjugendleistungsbewerb der Salzburger Feuerwehrjugend in Anthering. Bei strahlendem Wetter konnten 17 Jugendgruppen begrüßt werden. Zusammen mit der Lagerorganisation nahmen fast 300 Personen am Jugendlager teil. Die Zeltstadt in der Bahnhofstraße bot ein prächtiges Bild. Trotz eines heftigen Gewitters in der letzten Nacht konnte die gute Laune unter den Lagerteilnehmern nicht gebrochen werden. Die Lagerabschlussfeier und Siegerehrung für den Bewerb musste allerdings in der Turnhalle der Volksschule abgehalten werden.

Nicole Göbbel, unsere langjährige Jugendbetreuerin beschreibt ihre Zeit mit den Jugendlichen so, wie sie wohl die meisten Jugendbetreuer beschreiben würden:
Die Jahre in der Feuerwehrjugend sind für die Betreuer und Jugendlichen sehr zeitintensiv und manchmal auch anstrengend, werden aber durch so viele bewegende und schöne Momente belohnt. Diese Momente prägen uns und bleiben für immer in unserer Erinnerung. Aber das schönste dabei ist, dass man durch die viele gemeinsame Zeit die man in den „schwierigsten Jahren“ im Leben eines jungen Menschen miteinander verbringt, Freunde fürs Leben gewinnt!

Rückblickend auf 45 Jahre Feuerwehrjugendarbeit können wir in Anthering eine mehr als positive Bilanz ziehen. Nicht nur die Nachwuchssicherung ist uns dadurch gut gelungen, sondern man kann auch auf viele schöne Erlebnisse mit den jungen Burschen und Mädeln zurückdenken.

So zeitaufwendig die Jugendarbeit ist, so schön ist diese Aufgabe und wird seit 1974 bis heute in Anthering ohne Unterbrechung durchgeführt.

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