1894

Gründung

Ein Zeitungsartikel vom 22. September 1894 beschreibt die Situation, wie es zur Gründung der Feuerwehr Anthering kam und wie die konstituierende Sitzung verlief: „Nachgerade war die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr in Anthering eine dringende Notwendigkeit geworden. Der Ort ist ein geschlossenes Dorf. Die Häuser stehen einander sehr nahe oder sind durch Obstbäume, die leiten können, verbunden. Die Bauerngüter der Gemeinde Anthering liegen ausnahmslos an der Westseite des Haunsberges, der infolge seiner Lage einen Wall bildet, welcher alle von der bayerischen Hochebene kommenden Gewitter auffängt. Leider wurde nur zu oft dies von schrecklichen Bränden und verheerender Wassernot bewiesen. Nachdem nun schon 1888 eine Feuerspritze angeschafft wurde, taten der Gemeindearzt, Medizinalrat Robert Brandstätter sowie der Gemeindevorsteher Johann Adelsberger, in ihrer gemeinnützigen Denkart einen Schritt weiter und gründeten eine freiwillige Feuerwehr. Was für Mühe und Anstrengung dies gekostet, kann der ermessen, der weiß wie sich bäuerliche Bevölkerung gegen Neuerungen verhält. Jedoch mit Hilfe der wackeren Gemeindevertretung und edler Wohltäter ging es; eine Zeugstätte wurde gebaut, für die Ortschaft Ried eine neue Spritze angeschafft und Ausrüstungsgegenstände für die Mannschaft beigestellt.“ Nach der Genehmigung der Statuten des Vereines durch die k.k. Landesregierung am 15. Juli 1894 brachte die erste Wahl folgendes Ergebnis:

Kommandant Robert Brandstätter

Stellvertreter u. Kassier Josef Kaschnitz

1. Löschzug Dorf Steigerobmann Kajetan Obenholzner Stellvertreter Rupert Luginger

Spritzenmeister Martin Leberer Stellvertreter Florian Strasser

Obmann Schutzmannschaft Johann Adelsberger Stellvertreter Lorenz Schmidhuber

1. Zeugwart Johann Hillerzeder

2. Zeugwart Felix Kaschnitz

2. Löschzug Ried Steigerobmann Andrä Gois

Spritzenmeister Engelbert Obenholzner

Robert Brandstätter // 1894 – 1925

Gemeindearzt, Medizinalrat

1909 – 1916 Gauinspektor Abschnitt Oberndorf (Abschnittsfeuerwehrkommandant Abschnitt 1 Flachgau),
Gau-Stellvertreter Flachgau (Bezirksfeuerwehrkomandant-Stellvertreter Flachgau)
Bau der ersten Feuerwehrzeugstätte (Holzbau), Anschaffung von 2 Handruckspritzen

Drei Monate nach der Gründung die erste Gesamtübung

Am 16. September, gerade 3 Monate nach der Gründung, wurde die erste Gesamtübung abgehalten, die, mit Rücksicht auf die kurze Ausbildungszeit, bereits gute Leistungen erbracht haben dürfte. Im Anschluss daran versammelte sich der Verein beim Wagnerwirt (heute Gasthof Ammerhauser), um seine erste gesellige Zusammenkunft abzuhalten. Und so verlief diese Feier: „Unter Reden, ausgebrachten Toasten und heiterer Unterhaltung schwanden die Stunden. Als erster Redner erhob sich Herr Kommandant Arzt Brandstätter, legte dem Verein seine Pflichten dar und schloss, in dem er auf seine Majestät den Kaiser, als Wohltäter und Förderer des Feuerwehrvereines ein dreimaliges Hoch ausbrachte. Begeistert wurde ihm beigestimmt.“ Schriftführer Lehrer Lindenthaler legte in einer längeren Ansprache die Bedeutung des Feuerwehrwesens dar und erhob sein Glas auf das Wohl der edlen Wohltäter und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr, als da sind: Se.kaiserl. Hoheit Erzherzog Ludwig Victor, Se. Kais. Hoheit Großherzog von Toscana, der hohe Landesausschuss, die hochwohlgeborene Frau Baronin Mayr-Melnhof, die Kirche Anthering und fast alle Besitzer in der Gemeinde. Nach einigen Stunden gemütlichen Beisammenseins schloss die hübsche Gründungsfeier.

Als Anthering seine Feuerwehr noch nicht wollte

Von Pankraz Felber

Jede Feuerwehr hat ihre eigene Geschichte, wobei die Anfangsjahre nicht immer leicht sondern eher beschwerlich waren, doch eines hatten sie gemeinsam. Es war dies die Front der Feuerwehrgegner, die sich mit der Einrichtung einer neuen Feuerwehr einfach nicht abfinden konnten, sie nicht für notwendig befanden und ihr somit jegliches Existenzrecht in einer Gemeinde absprachen. Diese Einstellung machte auch vor den Gemeindestuben nicht halt, und so war manche mühsam aufgebaute junge Feuerwehr durch die negative Einstellung von Bevölkerung, Gemeindevorständen und uneinsichtigen Gemeindevertretern in ihrem Bestande ernsthaft gefährdet. Gott sei Dank gab es aber auch damals schon engagierte Feuerwehrkommandanten und Abschnittskommandanten – wie u. a. Adolf Meisinger von Oberndorf – die mit ihren Mannschaften entschieden gegen die massive Front der Feuerwehrgegner ankämpften. So erging es ganz besonders der Feuerwehr von Anthering. Besonders in den Jahren 1898 und 1899 hatte diese Wehr unter dem nachfolgenden Gemeindevorsteher Anton Eibl (Gollacken) außerordentlich viel zu leiden und dies sogar in einem so großen Maße, dass sie schon nahe daran war, sich wieder aufzulösen. Statt der ja doch noch jungen Feuerwehr hilfreich unter die Arme zu greifen, sie zu unterstützen oder Leute zum Beitritte anzueifern wie es ja sicherlich seine Pflicht gewesen wäre, tat der Gemeindevorstand gerade das Gegenteil. Was all diesen Taten die Krone aufsetzte, war einmal die Verweigerung der Musiklizenz seitens des Anton Eibl bei einem Feuerwehrballe. Kommandant Brandstätter hatte demnach große Mühe, seine Leute zusammenzuhalten. Er versprach ihnen, sich an den Feuerwehr-Gau-Stellvertreter Adolf Meisinger (langjähriger Feuerwehrkommandant und Bürgermeister von Oberndorf) mit dieser Angelegenheit zu wenden. Dies geschah denn auch. Meisinger riet nun, eine außerordentliche Vollversammlung in Anthering einzuberufen und hierzu den Gemeindevorsteher Eibl einzuladen. Für den 24. Februar 1899 wurde nun diese Versammlung einberufen. Eibl erschien dazu in seiner vollen Vorsteherwürde. Kommandant Meisinger aber sprach so überzeugend über Bedeutung und Wichtigkeit einer Feuerwehr, dass Gemeindevorsteher Anton Eibl ab sofort seine feindliche Haltung gegenüber der Feuerwehr aufgab. Mit einem Schlage änderte sich die Situation der Feuerwehr Anthering zum Guten. Meisinger hat durch sein mutiges, kraftvolles und energisches Eintreten somit diese Feuerwehr vor der sicheren Auflösung bewahrt. Hätte sich die Feuerwehr Anthering aufgelöst, wäre all das, was binnen weniger Jahre geschaffen wurde, hinausgeworfen gewesen. Dies wird deutlich, wenn man bedenkt, was die Gemeinde unter ihrem Vorstand Adelsberger ausgegeben hat: zwei Saugspritzen, Ausrüstung für die Mannschaft, Schläuche und anderen Feuerwehrbedarf und zwei Zeugstätten; alles zusammen im Werte von ca. 3000 Gulden. So aber hatte die Feuerwehr Anthering wohl ganz besonderen Grund den Feuerwehr-Gau-Stellvertreter Meisinger zum Ehrenmitglied zu ernennen.

1894 – 1944 unsere zweite Handdruckspritze für Pferdebespannung, Standort Zug Ried

Johann Schmidhuber // 1925 – 1954

Bäckermeister

Motorisierung der Feuerwehr Anthering durch Ankauf eines Löschfahrzeuges und einer Motorspritze im Jahr 1928 und 1938 konnte ein neues Feuerwehrhaus mit 3 Stellplätze bezogen werden.
Schmidhuber führte die Feuerwehr auch durch die schwierigen Jahre des 2. Weltkrieges

1928 erfolgt die Anschaffung der ersten Motorspritze Steyr XII

Aufbau der Firma Gugg, Motor 30 PS, ausgerüstet mit einer Tragkraftspritze Gugg, 600 Liter/Min. Der Preis betrug damals 18.000.- Schilling + 1 Schilling für den Rechnungsstempel.

Motorspritze Steyr XII – 1928, vor der ersten Zeugstätte (Standort von 1894 – 1938 bei der heutigen Raiffeisenbank)
Rechnung für die Motorspritze Steyr XII
1. Reihe: Lebesmühlbacher Johann, Bezirkskommandant Gundringer, Schmiedhuber Johann, Elise Maierhofer, Dr. Mosmann, Dir. Buchstätter, Leberer Thomas
2. Reihe: Standl Johann, Mayer, Högler Johann, Pichler Johann, Zwifl Mathias, Kraibacher Peter, Liebenwein August, Aigner Stefan, Pichler Benedikt
3. Reihe: Lebesmühlbacher Thomas, Mayer Rupert, Kaschnitz Johann, Leberer Johann
1. Reihe: Traintinger Peter, Gois Andreas, Weber (Wurmassing), Hofer Anton
2. Reihe: Obenholzner Sebastian, Koppler (Ameshub), Obenholzner Simon, Reichl Otto (Riederwirt), Hauser (Ferlbauer)
3. Reihe: Ebner Johann (Wald), Sperl Johann (Furithal), Lebesmühlbacher Johann (Rieder), Würfl (Reith), Schnaitl (Schmied), Kematinger (Eggerl)
1. Reihe: Lebesmühlbacher Johann, Bezirkskommandant Gundringer, Schmiedhuber Johann, Pichler Johann, Adelsberger Johann, Adelsberger Felix
2. Reihe: Neuhofer Stefan, Schmid Franz, Grömer Simon, Neuhofer Peter, Pichler Peter, Aigner Sebastian, Schmid Ferdinand, Braunwieser Thomas
3. Reihe: Lebesmühlbacher Thomas, Hauser Jakob, Schmid Josef, Högler Johann, Hornegger Georg
1. Reihe: Luginger (Fuchsen), Lebesmühlbacher (Stahlerb.), Traintinger (Kainz), Straßer (Veiglhub)
2. Reihe: Lebesmühlbacher Johann, Eibl Siegbert, Moser Peter, Stadler Franz, Schörghofer Florian, Kardeis Andrä
3. Reihe: Stadler Peter, Kardeis Peter, Luginger Peter, Häusl Johann (Häusei), Schwaighofer (Mühlbach), Gschaider Franz
1. Reihe: Luginger Anton, Zwifl Michael, Adelsberger Johann, Mühlbacher Eduard, Winkler (Buchstätt), Winkler Jakob, Traintinger (Albern)
2. Reihe: Mühlbacher Josef, Kühleitner (Kirschberg), Luginger Jakob, Würfl Martin, Schusterbauerknecht (Name unbekannt), Winkler Peter, Angerer Paul
1. Reihe: Schmiedhuber Johann, Gebetshamer Ignaz, Gschaider Engelbert, Leberer Thomas
2. Reihe: Klinger (Berg), Wagner Simon (Schwaig), Reichl Peter, Aigner Johann
3. Reihe: Baumann Stefan, Pomwenger Stefan, Schmidhuber Mathias, Baumgartner Josef (Schmiedbauer), Lang Gottfried (Hutzing)
15. Mai 1938 Einweihung der neuen Zeugstätte – bis 1980 am heutigen Standort

LFA Opel Blitz 3,6 – 6700 A

1945 – 1980

Motor: 68 PS, 6 Zylinder, Benzin
Antrieb: 5 Gang mit Geländeuntersetzung, Allrad
Aufbau: Einheitskofferaufbau der Deutschen Wehrmacht
Tragkraftspritze: DKW 800 Liter pro Minute

Bei Kriegsende wurde dieses Fahrzeug in der Bahnhofstraße beim Schmid (Pichler Benedikt) abgestellt und von Feuerwehrkameraden ins Feuerwehrhaus verbracht. 1960 erfolgte der Umbau in Eigenregie. Vorbaupumpe mit 1200 Liter pro Minute. Die Einweihung erfolgte im Rahmen der Florianifeier am 7. Mai 1961.

TLFA 1800 Opel Blitz 3,6 – 6700 A

1950 – 1972

Bei Kriegsende wurde dieser Opel mit Pritsche und Planenaufbau beim Hinterhofbauer (Adelsberger) abgestellt und von Feuerwehrkameraden in einem Wäldchen beim heutigen Gartenweg versteckt. Vorsichtshalber wurden die Räder abmontiert und im Feuerwehrhaus eingesperrt. Dann wurde das
Fahrzeug von der Gemeinde für alle möglichen Transportaufgaben genutzt.
Motor: 68 PS, 6 Zylinder, Benzin
Antrieb: 5 Gang mit Geländeuntersetzung, Allrad
Aufbau: Tank von einem englischen Wassertankwagen (stationiert in Bruck a.d. Leitha).

Die Einbaupumpe war aus einem Originaltanklöschfahrzeug ausgebaut bei einem Landwirt in St. Georgen gefunden worden.
In 906 Arbeitsstunden von unseren Feuerwehrkameraden und einem Materialaufwand von S 5.329,50 entstand 1950 aus einem normalen LKW unser erstes Tanklöschfahrzeug. Besonders verdient machte sich beim Umbau der ehemalige Kommandant Johann Kaschnitz.

1947 werden beide Löschfahrzeuge offiziell von der Salzburger Landesregierung gekauft.

Johann Kaschnitz // 1954 – 1961

Landwirt

Vor seiner Zeit als Kommandant erwarb sich Kaschnitz große Verdienste  bei der Beschaffung von
2 Militär-Allradfahrzeugen, die er mit seinen Kameraden zu Feuerwehrfahrzeugen umbaute.

60 – jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe / 1954

Am 11. November 1956 erfolgt die erste Teilnahme einer Antheringer Wettkampfgruppe am 1. Salzburger Landesleistungswettbewerb

Johann Högler // 1961 – 1972

Landwirt

In seiner Amtszeit wurden die Aluminiumhelme, Wiener Form, eingeführt
und ein modernes Tanklöschfahrzeug angeschafft.

TLFA 4000 Mercedes 1113

1972 – 1994

Motor: 169 PS, 6 Zylinder, Diesel
Antrieb: 5 Gang mit Geländeuntersetzung, Allrad
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding
Preis: S 700.000,–
Mit diesem Fahrzeug wurde die Feuerwehr Anthering auch mit Funkgeräten und Pressluftatmer 300 bar ausgestattet.

Johann Standl // 1972 – 1992

Schneidermeister – Öffentlicher Bediensteter

Unter Standl erfolgte eine große Veränderung in der technischen Ausrüstung der Feuerwehr. Feuerwehrfunk, Atemschutzgeräte, Strahlenschutzausrüstung, hydraulisches Rettungsgerät  u.v.m. hielt Einzug in unsere Wehr.
Zur starken Verbesserung der Löschwasserversorgung führte der Bau von unterirdischen Löschwasserbehälter im ganzen Gemeindegebiet.
1974 gründete Standl unsere Feuerwehrjugend.
1981 wurde ein modernes Feuerwehrhaus bezogen und ein schweres Löschfahrzeug übernommen.
Auch konnte als 3. Fahrzeug ein Löschfahrzeug angeschafft werden.

1974

Gründung unserer Feuerwehrjugend

Der erste Versuch mit der Jugendarbeit wurde bereits
1954 unternommen. Eine Jugendgruppe wurde zusammengestellt und man begann mit der Feuerwehrausbildung. Einige dieser Buben wurden nach Erreichen des Eintrittsalters auch in den aktiven Dienst übernommen, aber damit war es mit der Jugendarbeit schon wieder vorbei. Die damals Übernommenen aber blieben der Feuerwehr noch Jahrzehnte treu.

Es sollte fast 20 Jahre dauern, bis 1974 die nächste
Jugendgruppe zusammengerufen wurde.
OBI Standl war die treibende Kraft, mit der Jugendarbeit wieder zu beginnen. Aus dieser Gruppe wurden
3 Jahre später 7 Probefeuerwehrmänner angelobt, von
denen heute noch 5 Mann im aktiven Dienst stehen.

Jugendfeuerwehr Anthering beim Feuerwehrfest 1954 mit der geweihten neuen Fahne

RLFA 1000 Steyr 791

1980 – 2008

Motor: 195 PS, 6 Zylinder, Diesel
Antrieb: 5 Gang mit Geländeuntersetzung, Allrad
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding
Besondere Ausrüstung: Hydraulisches Rettungsgerät mit Spreitzer und Schere.

1981

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

Im Mai 1980 begann der Bau des neuen
Feuerwehrhauses, welches bis heute als
Mehrzweckhaus für Feuerwehr und
Musikkapelle dient. 29.5.1981

Feuerwehrfest 1981

Im Rahmen des Feuerwehrfestes der Freiwilligen Feuerwehr Anthering wurde das neue Mehrzweckgebäude und ein neues Rüstlöschfahrzeug eingeweiht – RLFA 1000 Steyr 791, Motor: 195 PS, mit hydraulischem
Rettungsgerät und Ankauf eines gebrauchten Löschfahrzeugs Mercedes 408. Das Fest wurde durch Bürgermeister Ing. Alois Ehrenreich
eröffnet und zahlreiche Vereine und Besucher feierten gemeinsam mit der FF Anthering.

LF Mercedes 408

1981 – 1990

Motor: 86 PS, 4 Zylinder, Benzin
Antrieb: 4 Gang
Aufbau: Gugg Braunau
Vorbaupumpe : VP 12 von Gugg
Gebrauchtes Fahrzeug von der Feuerwehr Innerschwandt (OÖ) gekauft und von der Kameradschaftskasse der Feuerwehr finanziert. 1990 der Antheringer Partnergemeinde in
Rumänien geschenkt. Dort wurde es auch für Personentransporte zu Ärzten und Spitäler und für den örtlichen Bäckermeister zum Brotausliefern verwendet.

1984 – Landesjugendlager und Landesjugendbewerb in Anthering

Eine großartige Veranstaltung wurde 1984 das 2. Landesjugendlager und der 5. Landesjugendleistungsbewerb der Salzburger Feuerwehrjugend in Anthering.


Bei strahlendem Wetter konnten 17 Jugendgruppen begrüßt werden. Zusammen mit der Lagerorganisation nahmen fast 300 Personen am Jugendlager teil.
Die Zeltstadt in der Bahnhofstraße bot ein prächtiges Bild. Trotz eines heftigen Gewitters in der letzten Nacht konnte die gute Laune unter den Lagerteilnehmern
nicht gebrochen werden. Die Lagerabschlussfeier und Siegerehrung für den Bewerb musste allerdings in der Turnhalle der Volksschule abgehalten werden.

LF Mercedes 711

1990 – 2013

Motor: 115 PS, 4 Zylinder, Diesel
Antrieb: 5 Gang
Aufbau: Seiwald Oberalm

Die Vorbaupumpe Gugg VP12 wurde vom Vorgängerfahrzeug wiederverwendet.

Heinrich Lebensmühlbacher // 1992 – 2002

Industriekaufmann, Angestellter des Landesfeuerwehrverbands

Ein großes Anliegen von Lebesmühlbacher war eine gute und umfassende Ausbildung der Kameraden, ob in der Feuerwehr oder durch Lehrgänge und Schulung in der Landesfeuerwehrschule.
Zur Einsatzbekleidung kamen Schutzjacken und moderne Feuerwehrhelme aus Kunststoff.
Die Alarmierung mit der Sirene wurde durch die stille Alarmierung (Piepser) ergänzt.
1994 verstärkte ein neues Tanklöschfahrzeug die Einsatzbereitschaft.

Auch das Bauprogramm von unterirdischen Löschwasserbehältern wurde weitergeführt.

1994 100 – jähriges Gründungsfest

LF TLFA 3000 Steyr 16S26

1994 – 2019

Motor: 260 PS, 6 Zylinder, Diesel
Antrieb: 8 Gang mit Vorschaltgruppe u. Geländeuntersetzung, Allrad, Aufbau: Rosenbauer
Linz-Leonding,

Besondere Ausrüstung: Be- und
Entlüftungsgerät m. Leichtschaumaufsatz

Johann Landrichtinger // 2002 bis heute

Elektrotechniker, Außendienstmitarbeiter

Abschnittsfeuerwehrkommandant Abschnitt 1 Flachgau
Landrichtinger konnte den Fahrzeugstand von 3 auf 5 Fahrzeuge erhöhen.

Ein starkes Augenmerk richtet Landrichtinger auch auf den neuesten Stand der Ausrüstung und der Fahrzeuge.

KLFA Mercedes Sprinter 416 CDI

2005 – heute

Motor: 157 PS, 4 Zylinder, Diesel
Antrieb: 5 Gang, Allrad
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding

Am 21.08.2008 wurde unser Ortsfeuerwehrkommandant zum Abschnittfeuerwehrkommandanten des Abschnitts 1 Flachgau gewählt.

Die Bestätigung durch die Landesregierung Salzburg erfolgte am 20.10.2008.

Mit der Bestätigung zum AFK1 ist Johann Landrichtinger berechtigt, den Dienstgrad Brandrat zu führen.

BR – Johann Landrichtinger wurde 2013 und 2018 wiedergewählt.  

RLFA 2000/200 MAN 18.330

2008 – heute

Motor: 330 PS, 6 Zylinder, Diesel
Antrieb: 8 Gang mit Geländeuntersetzung, Allrad
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding


Besondere Ausrüstung: Hydr. Rettungsgerät, 7 t Rotzler Treibmatic Seilwinde, Drucklüfter

MTF Ford Transit

2011 – heute

Motor: 140 PS, 4 Zylinder, Diesel
Antrieb: 6 Gang
Aufbau: Lagermax Straßwalchen

KLFA Mercedes Sprinter 519 CDI

2013 – heute

Motor: 190 PS, 4 Zylinder, Diesel
Antrieb: 6 Gang mit Allrad
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding

2019 unser 125 – jähriges Gründungsfest

und 45 Jahre Feuerwehrjugend Anthering

TLFA 4000/200 MAN 18.340

2019 – heute

Motor: 340 PS, 6 Zylinder, Diesel
Antrieb: AS-Tronic 12 Gang,
MAN Brake Matic
Aufbau: Rosenbauer Linz-Leonding

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